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Highlights

Die Burg von Beeskow, Lkr. Oberhavel

Im Rahmen mehrjähriger Untersuchungen innerhalb der Beeskower Burg konnte die Bau- und Nutzungsgeschichte dieser hochinteressanten Anlage vom 13.-20. Jahrhundert umfassend untersucht werden. Freigelegt wurden  u.a. Reste der mutmaßlichen Burgküche. Wertvolle Informationen wurden weiterhin zur spätbronze- / früheisenzeitlichen Siedlung unterhalb der Burg gewonnen.

Saruq Al-Hadid, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

Saruq Al-Hadid ist einer der interessantesten archäologischen Fundplätze des Emirats Dubai. Während zwei, insgesamt neunmonatigen Arbeitskampagnen wurden hier Siedlungsreste, u.a. Brunnen und Kochgruben v.a. des 2. Jahrtausends v.Chr. freigelegt, weiterhin ein Verhüttungs- und Opferplatz des 1. Jahrtausends v.Chr. mit spektakulären Bronze- und Eisenwaffen- sowie Goldschmuckfunden.

Düsseldorf, Strecke Grabenstraße, U-Bahnhöfe Benrather Straße und Graf-Adolf-Platz

Von 2008-2014 fanden anläßlich des Baus einer neuen U-Bahnlinie großflächige Ausgrabungen v.a. südlich der Düsseldorfer Altstadt statt. Dabei wurden umfangreiche Reste der neuzeitlichen Stadtbefestigungen und Wohnbebauung ergraben; außerdem wurde der älteste bekannte jüdische Friedhof der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen angeschnitten.

Die Synagoge von Eberswalde, Lkr. Barnim

Die prachtvolle Synagoge von Eberswalde wurde im Zuge der sog. „Reichskristallnacht“ 1938 vernichtet. Ihre Fundamente wurden als Vorbereitung für die Anlage einer Gedenkstätte freigelegt, dokumentiert und vermessen.

Köln, U-Bahnhöfe Chlodwigplatz und Severinstraße

In den Jahren 2004-2011 waren großflächige archäologische Grabungen in Köln nötig, um faszinierende historische Überreste vor ihrer Vernichtung durch den Neubau einer U-Bahnlinie zu bewahren. Dokumentiert wurden u.a. ein römischer Friedhof mit mehr als 400 Brand- und Körperbestattungen verschiedenster Art, mehrphasige römische, mittelalterliche und neuzeitliche Straßen, mittelalterliche bis neuzeitliche Haus- und Siedlungsreste, Brunnen, Latrinen, Stadtbefestigungen und vieles mehr.

Prenzlau, Lkr. Uckermark

Im Zuge großflächiger Untersuchungen in Alt- und Neustadt von Prenzlau, teilweise zur Vorbereitung der LAGA, wurden zahlreiche Holz- und Steingebäude mit Kellern sehr variabler Form, Bohlenwege, Pflasterungen etc. des 13.-19. Jahrhunderts freigelegt und aufgenommen. Gelegentlich traten die sprichwörtlichen „Leichen im Keller“ auf, vermutlich Seuchen- oder Mordopfer. Bemerkenswert ist weiterhin der Nachweis des Prenzlauer Hafens aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das reichhaltige Fundinventar beinhaltete auch eine "Pilgermuschel" vermutlich aus Santiago de Compostela.

 

Wernikow, Lkr. Ostprignitz-Ruppin

Nicht nur Untersuchungen in alten Städten sind archäologisch vielversprechend. So wurden bei baubegleitenden archäologischen Grabungen im Rahmen von Leitungs- und Straßenbau im kleinen Ort Wernikow mehr als 400 Siedlungsbefunde der späten Bronze- und frühen Eisenzeit freigelegt, welche zu mehreren Gehöften mit Pfostenbauten, Herden, Abfall- und Vorratsgruben gehörten. Hervorhebung verdienen außerdem Reste spätmittelalterlicher Bohlenwege und Brunnen.